TUR-B (Transurethrale Resektion Blase)

TUR-B (Transurethrale Resektion Blase)

Indikation

  • Blasentumore
  • Blasendivertikel

Anästhesie

  • Übliches Monitoring, 1 VF
  • Spinalanästhesie oder Larynxmaske

Allgemeinanästhesie

  • Bei Resektion an der Blasenseitewand soll der Patient relaxiert werden, so dass eine motorische Reaktion der Adduktorenmuskeln vermieden wird

Spinalanästhesie 

  • Bei Resketion der Blasenseitenwand zusätzlich Obturatoriusblock
  • Der Nervus Obturatorius verläuft am Eingang zum kleinen Becken unmittelbar neben der Blase
  • Die Adduktorenmuskel werden durch den N.obturatorius innerviert
  • Wird nun im Bereich der lateralen Blasenwand mit der Stromschlinge reseziert, führt das bei nicht geblockten N.obturatiorius zu einer Stimulation mit nachfolgender Adduktionsbewegung des Beines
  • Dabei besteht die Gefahr einer iatrogenen Blasenperforation

Operation

  • SSL
  • Spüllösung: NaCl 0.9%

Komplikationen

  • Blasenperforation
  • Nachblutungen
  • Einschwemmen

Postoperativ

  • AWR
  • Analgesie mit Dafalgan, Novalgin und Oxynorm
Mitwirkende Autor/innen

Verantwortlicher Author
Dr. med. Peter Christen
Co-Chefarzt Anästhesie